Lehrstellen-Ticker (Lehrbeginn 2025)

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Interview EMS-Chemie AG

Facts

Vorname
Vanessa
Name
Clavadetscher
Berufsbezeichnung
Leiterin Beufsbildung
Lehrbetrieb
EMS-CHEMIE AG

lehre-gr.ch durfte mit Vanessa Clava­det­scher, Leiterin Berufs­bil­dung der Ems Chemie, ein span­nendes Inter­view zum Thema Bewer­bungs­pro­zess und Ausbil­dung führen.

Wie funk­tio­niert das Auswahl­ver­fahren der Lernenden?
Die Bewer­bungen werden auf Vollständig­keit geprüft. Das heisst wir kontrol­lieren, ob das Moti­va­ti­ons­schreiben, der Lebens­lauf, die Schul­zeug­nisse sowie die Schnup­per­lehr­be­wer­tungen und eine Kopie der Identitätskarte vorhanden sind. Falls ein Eignungs­test bereits gemacht wurde, ist es toll, wenn dieser zusätzlich einge­reicht wird. Ansch­lies­send bespre­chen wir mit dem Berufs­bildner des entspre­chenden Berufs das Dossier. Anhand von der Gestal­tung der Bewer­bung, dem Verhalten in der Schule sowie den Noten und dem allfälligen Kennt­nis­stand aus anderen Schnup­per­lehren werden Bewerber ausgewählt. Diese werden zu einer Schnup­per­lehre und dem Berufs­check einge­laden. Bei der Schnup­per­lehre zählt der Einsatz, Inter­esse am Beruf (Fragen stellen, mitdenken) sowie die Einglie­de­rung ins Team. Zum Abschluss können sie in einem persönlichen Gespräch mit dem Berufs­bildner weiter punkten.  

Was macht eine Bewer­bung für Sie inter­essant und hinterlässt einen guten Eindruck?
Ein gutes Bewer­bungs­foto (freund­lich, ange­messen gekleidet, neutraler Hinter­grund); eine gut struk­tu­rierte Bewer­bung (zeit­li­cher Ablauf); Hobbies, die allen­falls zum Berufs­bild passen; ein Anschreiben, welches erkennen lässt, dass der Bewerber den Lehr­beruf und das Unter­nehmen recher­chiert hat und sich dafür inter­es­siert. 

Welcher Abschnitt der Ausbil­dung ist am anspruchs­vollsten? Und weshalb?
Der Anfang, da es ein neues Umfeld ist. Man muss sich anein­ander gewöhnen und sich ins Team inte­grieren. Es gibt viele neue Sachen zu lernen.
Das Ende, da man dann alles können muss was für den Beruf rele­vant ist, und dies anhand von einer Praxis­ar­beit zeigen muss.
Natürlich kann es auch schwierig sein, während der Ausbil­dung die Moti­va­tion nicht zu verlieren. Nicht alle Aufgaben sind gleich span­nend. Es gibt viele Arbeiten die sich im Alltag wieder­holen. 

Was kommt während den ersten Wochen nach Lehr­be­ginn auf den Lernenden zu?
Die Lernenden lernen den Werk­platz und ihren Arbeits­platz kennen. Sie bekommen eine Einführung in die Sicher­heits­be­stim­mungen des Unter­neh­mens. Der Berufs­bildner zeigt Basi­sele­mente des Berufs und baut immer weiter auf diesen Kennt­nissen auf. 

Sind Sie der Meinung, dass die Infor­ma­ti­ons­platt­form lehre-gr.ch für Bündner Lehr­be­triebe nützlich ist? Wenn ja, warum?
Ja. Viele grössere und klei­nere Unter­nehmen Graubündens sind auf der Platt­form vertreten. So ist es eine gute Infor­ma­ti­ons­quelle für Lehrer, Eltern und Lernende, die eine Lehr­stelle inner­halb Graubündens suchen. 

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