Lehrstellen-Ticker (Lehrbeginn 2025)

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Interview Coop

Facts

Vorname
Rosmarie
Name
Blatter
Berufsbezeichnung
Leiterin Lernendenbetreuung
Lehrbetrieb
Coop Region Ostschweiz-Ticino

Wir haben mit Rosmarie Blatter, Leiterin Lernen­den­be­treuung Coop Region Ostschweiz-Ticino, ein span­nendes Inter­view zum Thema Bewer­bung und Ausbil­dung geführt.

Wie funk­tio­niert das Auswahl­ver­fahren der Lernenden?
Die Schüler laden ihre Bewer­bung auf unserer Website hoch. Wir prüfen die Bewer­bung und senden den Schülerinnen und Schülern eine Einla­dung für ein Vorstel­lungs­gespräch zu. Nach einem erfolg­rei­chen Gespräch schnup­pern die Bewerber 5 Tage in einer unserer Coop Basis-Verkaufs­stellen. So haben die Inter­es­senten einen realis­ti­schen Einblick in den Arbeit­s­alltag und wir haben die Möglich­keit die Bewerber besser kennen­zu­lernen.

Was macht eine Bewer­bung für Sie inter­es­sant und hinterlässt einen guten Eindruck?
Ein moti­vie­rendes Bewer­bungs­schreiben ist für eine inter­es­sante Bewer­bung sicher wichtig. Damit die Bewer­bung auch einen guten Eindruck hinterlässt, sollte der Lebens­lauf zudem sauber gestaltet und alle Unter­lagen vollständig im System hoch­ge­laden werden.

Welcher Abschnitt der Ausbil­dung ist am anspruchs­vollsten? Und weshalb?
Meiner Meinung nach ist es der Wechsel von der Schule ins Berufs­leben. Das heisst: Neues Umfeld und neues lernen im Betrieb, Besuch der Berufs­fach­schule oder Haus­auf­gaben lösen, sind einige wesent­liche Veränderungen. Weiter muss auch die Frei­zeit aber auch die Kontakte mit Kollegen und Kolle­ginnen neuge­staltet werden. Mit unserem neuen Ausbil­dungs­kon­zept – Start in einer Basis­ver­kaufs­stelle und später der Wechsel in eine Ausbil­dungs­ver­kaufs­stelle – erleich­tern wir den Übert­ritt von der Schule ins Berufs­leben deut­lich.

Was kommt während den ersten Wochen nach Lehr­be­ginn auf den Lernenden zu?
Zuerst einmal der Start im Lehr­be­trieb. Man lernt das Team und den Lehr­be­trieb kennen. In der 1. Woche gibt es einen Einführungstag zusammen mit allen neu star­tenden Lernenden. Danach lernt man die vielfältigen täglichen Arbeiten in den verschie­denen Abtei­lungen, wie zum Beispiel die unter­schied­li­chen Bestell­sys­teme, kennen. Nach den ersten prak­ti­schen Erfah­rungen startet jeder Lernende mit seiner persönlichen digi­talen Lern­do­ku­men­ta­tion. Ein ideales Hilfs­mittel um die Lern­er­folge sichtbar zu machen. Und schon bald kommt der Schultag in der Berufs­fach­schule. Es kommt viel Neues und Inter­es­santes auf die Lernenden zu. Wichtig ist, dass wir unsere Lernenden von Beginn weg intensiv betreuen und begleiten.

Sind Sie der Meinung, dass die Infor­ma­ti­ons­platt­form lehre-gr.ch für Bündner Lehrbe-triebe nützlich ist? Wenn ja, warum?
Ja, ich finde sie sehr nützlich. Alle Ansprech­per­sonen (Schüler, Eltern, Schulen) können sich auf dieser Platt­form sehr übersicht­lich über offene Lehr­stellen infor­mieren. Es werden zudem immer wieder News mit Terminen von Veran­stal­tungen, Berufs­messen etc. gepostet. Auch gibt es hier State­ments von Lernenden, welche schon mit Ihrer Lehre begonnen haben und über ihre Erfah­rungen berichten.